Zum Inhalt springen

Automotive-Software

Automotive-Software-Entwicklung bei München für Diagnose, Updates und Aftersales

Automotive-Software-Entwicklung heißt bei uns: die Backend- und Cloud-Plattformen bauen. Über sie fließen Diagnoseinhalte, Softwarestände und Serviceinformationen zwischen Werk, Remote-Software-Update-Services und Aftersales. Von Olching bei München aus entwickeln wir Diagnoseplattformen, Software-Update-Prozesse und Aftersales-Software für Fachbereiche bei Fahrzeugherstellern, von der Zielarchitektur über das Sicherheitskonzept bis zum Betrieb. Diagnosetester für Werkstätten bauen wir nicht.

Symbolbild: Techniker schließt ein Fahrzeug über Kabel und Laptop an ein Diagnosesystem an

Kurz gesagt

Automotive-Software-Entwicklung bei Amperbytes AI umfasst Backend- und Cloud-Plattformen für Fahrzeugdiagnose, Software-Update-Prozesse, produktionsnahe Software und Aftersales, nicht die Software im Steuergerät. Wir bauen diese Systeme für OEM-Teams, also Fachbereiche und Produktverantwortliche bei Fahrzeugherstellern, und nicht für Werkstätten, die ein Diagnosegerät suchen. Die Erfahrung dahinter stammt aus der Praxis unseres Gründers mit einem Diagnose-Service für Werke, Remote-Update-Services und Aftersales.

Für wen

Für wen wir Automotive-Software entwickeln

  • Fachbereiche bei Fahrzeugherstellern (OEM, Original Equipment Manufacturer), die Diagnose-, Update- oder Aftersales-Prozesse digitalisieren
  • Produktverantwortliche, die eine Diagnoseplattform in der Cloud aufbauen, erweitern oder von einem Altsystem ablösen
  • IT- und Plattformteams, die Software-Update-Prozesse nachvollziehbar und auditierbar machen müssen
  • Teams in Produktion und Aftersales, die KI-Funktionen wie Assistenten oder Empfehlungen produktiv nutzen wollen

Aus der Praxis unseres Gründers: Bei einem Premium-Automobilhersteller verantwortet er seit 2022 als Product Owner und Solution Architect einen microservice-basierten Diagnose-Service auf Google Cloud. Über 15.000 Nutzer pro Monat arbeiten damit in Werken, Remote-Software-Update-Services und Aftersales. Dazu gehören ein KI-Assistent mit Retrieval, ein ML-Empfehlungssystem und der Umzug des Vorgängersystems in die Cloud (Shift-to-Cloud).

Die Kennzahlen stammen aus Projekten, die unser Gründer in verantwortlicher Rolle bei Herstellern und Zulieferern umgesetzt hat, nicht im Auftrag von Amperbytes AI.

Leistungen im Detail

Was wir für Diagnose, Updates und Aftersales bauen

Diagnoseplattformen in der Cloud

Microservice-Plattformen, die Diagnoseinhalte, Prüfabläufe und Ergebnisse an Nutzer in Werk, Remote-Services und Aftersales ausliefern. Dazu gehören Rollen und Berechtigungen je Nutzergruppe, Mandantentrennung, lückenlose Protokollierung und Schnittstellen zu bestehenden Systemen. Die Plattform ist so geschnitten, dass einzelne Dienste unabhängig ausgerollt und skaliert werden können, mit dem Ziel, dass Nutzer im Schichtbetrieb davon möglichst nichts merken.

Remote-Diagnose und Software-Update-Prozesse

Backends, die Softwarestände verwalten, Freigaben abbilden und Updates in Stufen an definierte Zielgruppen verteilen. Rückmeldungen aus dem Update-Vorgang laufen zurück, damit jederzeit ein Soll-Ist-Vergleich der Softwarestände möglich ist. Remote-Diagnose heißt dabei: Diagnosedaten werden erfasst und ausgewertet, ohne dass das Fahrzeug in einer bestimmten Halle stehen muss. Wir bauen die Prozess- und Cloud-Seite, nicht den Update-Client im Fahrzeug.

Produktionsnahe Software für Flashing und Prüfung

Cloud-Dienste, die am Band die richtigen Softwarestände für das Flashen bereitstellen, Prüfergebnisse erfassen und jedem Produkt zuordnen. Flashen bezeichnet das Aufspielen von Software auf ein Steuergerät. Entscheidend sind hier Taktzeit, Verfügbarkeit und ein Plan für Netzstörungen, denn ein Linienstillstand wiegt schwerer als eine fehlende Softwarefunktion. Ergebnisse stehen danach für Rückverfolgung und Auswertung bereit.

Aftersales-Software für Service und technischen Support

Anwendungen für Hotline, technischen Support und Serviceorganisation: Fallbearbeitung, Suche in Serviceinformationen, Eskalation an Fachexperten und strukturierte Rückmeldung von Feldfällen an die Entwicklung. Ziel ist, dass ein bekanntes Fehlerbild nicht jedes Mal neu recherchiert wird und dass wiederkehrende Probleme früh als Muster sichtbar werden, statt in einzelnen Tickets zu verschwinden.

KI-Assistenten und Empfehlungen im Diagnoseprozess

Assistenten mit Retrieval (sie suchen zuerst die passenden Diagnose- und Serviceinhalte und antworten nur auf deren Basis), die Antworten mit Quellenangabe liefern, und Empfehlungssysteme, die auf Basis historischer Fälle den nächsten sinnvollen Prüfschritt vorschlagen. Beides bringen wir erst mit einer vorher vereinbarten Qualitätsdefinition in Produktion und messen es danach laufend mit Kennzahlen. Ohne diese Messung bleibt jede KI-Funktion ein Prototyp.

Modernisierung von Legacy-Diagnosesystemen

Gewachsene Diagnosesysteme überführen wir schrittweise in eine Cloud-Plattform, mit Parallelbetrieb, Rückfallweg und Pipelines für automatisierte Deployments. Ziel ist, dass Werk und Aftersales währenddessen weiterarbeiten. Vor der ersten migrierten Komponente steht eine Zielarchitektur, damit aus dem Altsystem keine Kopie in der Cloud wird, sondern eine Plattform, die sich weiterentwickeln lässt.

Ratgeber

Ratgeber: Diagnose- und Update-Plattformen richtig aufsetzen

Drei Nutzergruppen, drei Anforderungsprofile

Ein typischer Architekturfehler bei Diagnoseplattformen ist, alle Nutzer über einen Kamm zu scheren. Werk, Remote-Update-Services und Aftersales greifen oft auf dieselben Inhalte zu, brauchen aber sehr Unterschiedliches:

KriteriumWerk (Bandende, Nacharbeit)Remote-Diagnose und UpdatesAftersales und Support
Wichtigste GrößeTaktzeit und VerfügbarkeitNachvollziehbarkeit bei vielen VorgängenSchnell die richtige Information finden
Typischer EngpassNetzstörung stoppt die LinieUnklarer Soll-Stand je VarianteWissen steckt in Köpfen und Tickets
Sinnvolle MaßnahmeLokaler Puffer, definierter NotbetriebStufen-Rollout mit RückmeldungSuche und Assistent mit Quellenangabe
MessgrößeAusfallzeit, Antwortzeit je VorgangErfolgsquote je Rollout-StufeLösungszeit, Anteil gelöster Erstanfragen

Legen Sie diese Anforderungen je Gruppe fest, bevor Sie über Technik sprechen. Daraus ergibt sich, welche Dienste getrennt betrieben, getrennt skaliert und getrennt ausgerollt werden müssen.

Fallstricke bei Software-Update-Prozessen

Varianten unterschätzt. Der richtige Softwarestand hängt selten nur vom Modell ab, sondern von Ausstattung, Steuergeräte-Hardware und Vorgängerstand. Wer diese Abhängigkeiten nicht als Daten modelliert, pflegt sie später in Tabellen neben dem System.

Freigabe außerhalb des Systems. Kommen Freigaben per E-Mail oder als Haken in einer Tabelle, ist die Kette vom Stand bis zum Fahrzeug nicht mehr belegbar. Freigaben gehören als eigener Schritt mit Verantwortlichem in die Plattform.

Kein Rückkanal. Ein Update gilt erst als erledigt, wenn das Ergebnis zurückgemeldet ist. Ohne Rückmeldung kennen Sie nur den Soll-Stand, nicht den Ist-Stand.

Rollout ohne Abbruchkriterium. Legen Sie vor jeder Stufe fest, ab welcher Fehlerquote gestoppt wird, und wer das entscheidet. Mitten im Rollout wird diese Frage sonst unter Zeitdruck verhandelt.

Wie sich Software am Band zuverlässig aufspielen lässt, zeigt ein früheres Projekt unseres Gründers bei einem Hausgerätehersteller: eine Cloud-Plattform für Produktionssteuerung und Firmware-Flashing, die in 8 Werken von über 1.000 Nutzern täglich verwendet wurde.

Wann KI in der Diagnose hilft und wann nicht

KI lohnt sich, wo Menschen in großen, gut gepflegten Inhalten suchen oder aus vielen ähnlichen Fällen den nächsten Schritt ableiten. Sie hilft wenig, wenn die Inhalte selbst veraltet oder widersprüchlich sind: Ein Assistent findet dann schneller die falsche Stelle. Prüfen Sie deshalb zuerst, wer die Diagnose- und Serviceinhalte pflegt und wie aktuell sie sind. Zweitens braucht jede KI-Funktion eine Definition von Qualität, bevor sie ausgerollt wird. Wie man die Antwortqualität eines Retrieval-Assistenten misst, haben wir im Beitrag RAG-Antwortqualität messen beschrieben.

Regulatorik: UN R156 und Cyber Resilience Act

Für Fahrzeuge regelt die Typgenehmigung nach Verordnung (EU) 2019/2144 auch Cybersicherheit und Software-Updates. Sie verweist dafür auf die UN-Regelung Nr. 155 (Cybersecurity-Managementsystem) und die UN-Regelung Nr. 156 (Software-Update-Managementsystem, kurz SUMS). Der Cyber Resilience Act (CRA) der EU gilt nach Art. 2 Abs. 2 Buchst. c nicht für Produkte mit digitalen Elementen, für die diese Typgenehmigungsverordnung gilt. Für andere vernetzbare Hardware und Software gelten nach Angaben der EU-Kommission die Meldepflichten des CRA seit dem 11. September 2026 und die Hauptpflichten ab dem 11. Dezember 2027. Für eine Update-Plattform laufen beide Regelwerke technisch auf ähnliche Grundlagen hinaus: ein belastbares Verzeichnis der ausgelieferten Softwarestände und ein nachvollziehbarer, abgesicherter Verteilweg. Welche Regeln für Ihr Produkt gelten, ist eine rechtliche Einzelfallfrage, die Sie mit Ihrer Rechtsabteilung klären. Rechtsstand: 29.09.2026, dieser Abschnitt ist allgemeine Information und keine Rechtsberatung.

Womit Sie sinnvoll starten

Beginnen Sie nicht mit der größten Nutzergruppe, sondern mit dem Prozess, dessen Engpass am klarsten messbar ist. Ein gut abgegrenzter Pilot, etwa eine Rollout-Stufe oder ein Serviceprozess, liefert Kennzahlen, mit denen sich die nächsten Schritte begründen lassen. Steht ein gewachsenes Diagnosesystem im Weg, hilft ein Software-Architektur-Review als erster Schritt, bevor Sie über Neubau oder Migration entscheiden. Die Kriterien dafür beschreibt unser Beitrag Software modernisieren oder neu entwickeln.

Qualität

Worauf es bei Automotive-Software ankommt

  • Nachvollziehbarkeit: Jeder Softwarestand, jede Freigabe und jede Diagnosesitzung ist einer Person, einem Zeitpunkt und einem Fahrzeug oder Bauteil zuordenbar
  • Sicherheit in der Architektur: Identitäten, Rollen, Verschlüsselung und Protokollierung stimmen wir früh mit Ihren Sicherheits- und Architekturverantwortlichen ab
  • Verfügbarkeit nach Einsatzort: Werk, Remote-Services und Aftersales haben unterschiedliche Anforderungen an Antwortzeit und Ausfallsicherheit, und wir legen sie getrennt fest
  • Stufenweise Rollouts mit Abbruchkriterium und Rückweg, bei Software-Updates ebenso wie bei neuen Plattformfunktionen
  • Messbare Qualität im Betrieb über Dashboards und Logauswertung, etwa mit Grafana und Kibana

Vorgehen

So läuft ein Automotive-Projekt mit uns ab

  1. 01

    Prozess- und Systemanalyse

    Welche Daten fließen zwischen Entwicklung, Werk und Aftersales, wer braucht sie wann, und wo hakt es heute.

    2 bis 3 Wochen

  2. 02

    Zielarchitektur und Sicherheitskonzept

    Plattformschnitt, Schnittstellen, Rollen- und Freigabemodell, Betriebskonzept und ein priorisierter Backlog.

    2 bis 4 Wochen

  3. 03

    Pilot mit einer Nutzergruppe

    Ein nutzbarer Ausschnitt, getestet mit echten Anwendern, zum Beispiel an einem Standort oder in einem Serviceprozess.

    nach Umfang

  4. 04

    Rollout in Stufen

    Weitere Standorte und Nutzergruppen nacheinander, jeweils mit Kennzahlen und Rückweg.

    nach Umfang

  5. 05

    Betrieb und Weiterentwicklung

    Monitoring, Releases über Pipelines und Weiterentwicklung auf Basis gemessener Nutzung.

    laufend

Vor Ort

Prozessaufnahme vor Ort in München und Umgebung

Diagnose- und Update-Prozesse versteht man am besten dort, wo sie ablaufen: am Bandende, an dem Software aufgespielt und geprüft wird, oder am Arbeitsplatz im technischen Support, an dem ein schwieriger Fall eskaliert. Deshalb schauen wir uns die Abläufe zu Beginn nach Absprache gern vor Ort an und sprechen mit den Menschen, die täglich mit dem System arbeiten. Von unserem Sitz in Olching sind Standorte in München und im Umland gut erreichbar. Architektur, Entwicklung und Betrieb laufen danach überwiegend remote, abgestimmt auf die Sicherheitsvorgaben Ihres Hauses.

Software und KI im Landkreis Fürstenfeldbruck

Ihr Nutzen

Was Sie davon haben

  • Domänenwissen aus der Praxis unseres Gründers in Diagnose, Aftersales und Produktion, das nicht erst im Projekt aufgebaut werden muss
  • Zielarchitektur von einem nach iSAQB zertifizierten Softwarearchitekten (CPSA, Certified Professional for Software Architecture)
  • KI-Funktionen, die mit definierter Qualität in Produktion gehen, statt als Demo zu enden
  • Plattformen, die Ihr Team übernehmen kann: Pipelines, Infrastruktur als Code und Dokumentation gehören zum Lieferumfang

Technologien und Methoden

Technologien aus unserer Praxis

  • Google Cloud, Firebase
  • Node.js, TypeScript, Python
  • Vue.js, Nuxt
  • Docker, Kubernetes, Terraform
  • Azure DevOps (CI/CD)
  • LLM-APIs, Vektorsuche und Retrieval, Machine Learning
  • Grafana, Kibana

Praxisbeispiele

Projekte, aus denen diese Leistung entstanden ist

Die Kennzahlen stammen aus Projekten, die unser Gründer in verantwortlicher Rolle bei Herstellern und Zulieferern umgesetzt hat, nicht im Auftrag von Amperbytes AI.

Schreibtisch mit zwei Monitoren, die ein Diagramm einer Retrieval-Pipeline aus vernetzten Knoten und Dokumenten zeigen

KI · Automotive

KI-Assistent mit Retrieval für die Fahrzeugdiagnose

LLM-Assistent mit Retrieval (RAG) für einen Diagnose-Service auf Google Cloud, Antwortqualität per KPIs gemessen. Praxisbeispiel unseres Gründers.

  • 15.000+ Nutzer des Diagnose-Service pro Monat
  • 14 Personen Teamgröße
  • Produktiv Status
Symbolbild: Drei Personen von hinten vor einem großen Wandmonitor mit Monitoring-Dashboard aus Linien, Messanzeigen und farbigen Kacheln, im Vordergrund ein Laptop

KI · Automotive

ML-Empfehlungssystem für die Fahrzeugdiagnose

ML-Empfehlungssystem für die Fahrzeugdiagnose, mit dem Fachbereich identifiziert, produktiv gesetzt, per KPIs gemessen. Praxisbeispiel unseres Gründers.

  • 15.000+ Nutzer der Plattform pro Monat
  • Produktiv Status
  • Auf Basis von Messwerten Tuning-Entscheidungen
Rechenzentrumsgang, der von alten Legacy-Serverschränken in ein modernes, hell beleuchtetes Rechenzentrum übergeht

Cloud · Automotive

Shift-to-Cloud eines Legacy-Diagnosesystems

Legacy-Diagnosesystem in eine Microservice-Plattform auf Google Cloud überführt, mit CI/CD, Containern und Terraform. Praxisbeispiel unseres Gründers.

  • 15.000+ Nutzer des Diagnose-Service pro Monat
  • 14 Personen Teamgröße
  • Über CI/CD-Pipelines Deployments
Entwicklerarbeitsplatz mit Ultrawide-Monitor, Code-Editor und einer Webanwendung mit Karten, Diagrammen und Tabellen auf dem zweiten Bildschirm

MES · Hausgerätefertigung

Cloud-Plattform: Produktionssteuerung und Firmware-Flashing

Cloud-Plattform auf Google Cloud und Firebase für Produktionssteuerung und Firmware-Flashing in der Fertigungslinie. Praxisbeispiel unseres Gründers.

  • 1.000+ Nutzer pro Tag (Stand 2022)
  • 8 Werke (Stand 2022)
  • Direkt in der Linie Firmware-Flashing

Wissen

Vertiefende Artikel

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Automotive-Software-Entwicklung

Was umfasst Automotive-Software-Entwicklung bei Amperbytes AI?

Wir entwickeln die Backend-, Cloud- und Prozesssysteme rund um das Fahrzeug: Diagnoseplattformen, Software-Update-Prozesse, produktionsnahe Software für Flashing und Prüfung sowie Aftersales-Software. Dazu kommen KI-Funktionen wie Assistenten mit Retrieval und Empfehlungssysteme. Software, die im Fahrzeug oder im Steuergerät läuft, entwickeln wir nicht.

Bieten Sie Diagnosetester oder Diagnosesoftware für Werkstätten an?

Nein. Wir bauen Backend- und Cloud-Plattformen für OEM-Teams, also für Fachbereiche und Produktverantwortliche bei Fahrzeugherstellern, keine Diagnosegeräte oder Tester-Software für einzelne Werkstätten. Wenn Sie als Werkstatt ein Diagnosegerät suchen, sind spezialisierte Gerätehersteller und der Werkstattfachhandel die richtige Adresse.

Arbeiten Sie mit unseren Embedded- und Steuergeräte-Teams zusammen?

Ja. In Diagnose- und Update-Vorhaben geht es nicht ohne diese Zusammenarbeit. Die Embedded-Teams verantworten die Software im Steuergerät, wir die Plattform, die Softwarestände verwaltet, Diagnosedaten verarbeitet und Prozesse abbildet. An der Schnittstelle klären wir früh Datenformate, Freigabewege und Verantwortlichkeiten.

Wie machen Sie Software-Update-Prozesse nachvollziehbar?

Jeder Softwarestand bekommt eine eindeutige Identität, jede Freigabe einen Verantwortlichen und einen Zeitpunkt, und jeder Update-Vorgang meldet sein Ergebnis zurück. Rollouts laufen in Stufen mit vorher festgelegten Abbruchkriterien. So lässt sich für jedes Fahrzeug oder Bauteil beantworten, welcher Stand wann aufgespielt wurde und wer ihn freigegeben hat.

Wie bringen Sie KI in Diagnose und Aftersales, ohne dass sie falsche Antworten gibt?

Ein Assistent mit Retrieval antwortet auf Basis der gefundenen Diagnose- und Serviceinhalte und nennt seine Quellen, statt aus dem Modellgedächtnis zu formulieren. Vor dem Rollout legen wir mit dem Fachbereich fest, was eine gute Antwort ist, und messen das im Betrieb. Wie ein solcher Assistent aufgebaut wird, zeigt unser Leistungsangebot für KI-Chatbots.

KI-Chatbot und Wissensassistent für Unternehmen

Können Sie ein bestehendes Diagnosesystem in die Cloud überführen?

Ja. Wir migrieren schrittweise mit Parallelbetrieb, damit Werk und Aftersales während der Umstellung weiterarbeiten können. Grundlage sind eine Zielarchitektur, automatisierte Pipelines und ein Rückfallweg für jede Etappe. Das Vorgehen im Detail beschreibt unsere Leistung zur Legacy-Modernisierung.

Legacy-Modernisierung und Cloud-Migration

Übernehmen Sie Product Ownership oder Architektur auf Zeit?

Ja. Für Diagnose-, Update- und Aftersales-Vorhaben übernehmen wir die Rolle des Product Owners oder Solution Architects in Ihrem Team, etwa für den Aufbau einer Plattform oder eine Übergangsphase. Wir arbeiten dabei mit Ihren Entwicklungsteams und Dienstleistern zusammen.

Solution Architect und Product Owner auf Zeit

Was bestimmt den Aufwand eines Automotive-Softwareprojekts?

Die größten Kostentreiber sind die Zahl der angebundenen Systeme, die Menge an Fahrzeug- und Steuergerätevarianten, die Anforderungen an Verfügbarkeit und Nachvollziehbarkeit sowie die internen Freigabe- und Sicherheitsprozesse. Auch der Zustand eines abzulösenden Altsystems spielt eine große Rolle. Eine belastbare Schätzung geben wir nach der Prozess- und Systemanalyse.

Direkter Kontakt

Sie sprechen direkt mit unserem Gründer

Gründer und Solution Architect: iSAQB CPSA · Certified ScrumMaster · M.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen. Olching bei München, Termine vor Ort nach Absprache.

Passende Leistungen

Das könnte ebenfalls relevant sein

Legacy & Cloud-Migration

Gewachsene Systeme Schritt für Schritt modernisieren und in die Cloud überführen, während sie weiterlaufen: Zielarchitektur, automatisierte Pipelines, Container und reproduzierbare Umgebungen.

KI-Chatbot & RAG

Ein interner Wissensassistent, der Fragen aus Ihren eigenen Dokumenten beantwortet, jede Antwort mit Quelle belegt und nur zeigt, was der Nutzer sehen darf.

Solution Architect & Product Owner

Externer Solution Architect oder Interim Product Owner für Ihr Softwarevorhaben: Zielarchitektur, Roadmap, Backlog und fachliche Führung des Teams, auf Zeit und mit geplanter Übergabe.

Welchen Diagnose-, Update- oder Aftersales-Prozess wollen Sie verbessern?

Beschreiben Sie uns kurz, welche Nutzergruppen beteiligt sind und woran es heute hakt. Im Erstgespräch klären wir, ob wir zu Ihrem Vorhaben passen und womit Sie sinnvoll beginnen.