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KI-Chatbot & RAG

KI-Chatbot für Unternehmen: ein RAG-Assistent über Ihr Firmenwissen, mit Quellenangaben

Wir entwickeln einen KI-Chatbot für Unternehmen, der als interner Wissensassistent arbeitet. Ihre Mitarbeitenden fragen in normaler Sprache. Der Assistent sucht in Handbüchern, Prüfanweisungen, Tickets und Wikis und antwortet mit Quellenangabe. Findet er nichts Belastbares, sagt er das und leitet an eine Fachperson weiter. Wir sitzen in Olching bei München. Jeden Assistenten bauen wir mit Test-Set und Kennzahlen auf, bevor er an die ersten Nutzer geht.

Mitarbeiter in Arbeitsjacke an einem Büroschreibtisch vor einem Monitor mit Chatverlauf und verknüpften Dokumentkarten, daneben ein Ordner mit Unterlagen

Kurz gesagt

Ein RAG-Assistent (Retrieval-Augmented Generation) ist ein KI-Chatbot, der vor jeder Antwort in den freigegebenen Dokumenten eines Unternehmens sucht und nur auf dieser Grundlage antwortet. Er nennt die Quelle und beachtet die Zugriffsrechte. Anders als ein allgemeiner Chat-Assistent antwortet er aus Ihren aktuell gültigen Dokumenten. Amperbytes AI bietet die Entwicklung solcher internen Wissensassistenten für mittelständische Unternehmen an, deren Fachwissen in vielen Dokumenten verteilt ist.

Für wen

Für wen sich ein interner Wissensassistent lohnt

  • Service- und Technikteams, die täglich dieselben Fragen in Handbüchern, Fehlerbeschreibungen und Prüfanweisungen nachschlagen
  • Qualität und Produktion, deren Wissen in Verfahrensanweisungen, Reklamationsberichten und Änderungsständen verteilt ist
  • Unternehmen, in denen neue Mitarbeiter Wochen brauchen, bis sie wissen, wo was steht
  • IT-Abteilungen, die einen Assistenten mit sauberem Berechtigungskonzept statt privater Chat-Werkzeuge einführen wollen

Aus der Praxis unseres Gründers: In einem Projekt bei einem Premium-Automobilhersteller, umgesetzt in verantwortlicher Rolle und nicht im Auftrag von Amperbytes AI, hat er einen LLM-Assistenten mit Retrieval über Diagnoseinhalte in Produktion gebracht. Der Assistent wurde in eine Diagnoseplattform mit über 15.000 Nutzern pro Monat integriert. Die Antwortqualität wurde dort mit definierten Kennzahlen in Grafana und Kibana überwacht.

Die Kennzahlen stammen aus Projekten, die unser Gründer in verantwortlicher Rolle bei Herstellern und Zulieferern umgesetzt hat, nicht im Auftrag von Amperbytes AI.

Leistungen im Detail

Was wir für Ihren KI-Chatbot umsetzen

Anbindung Ihrer Wissensquellen

Wir binden Dokumentablagen, Wikis und Ticketsysteme über deren Schnittstellen an, dazu PDF-Handbücher, Dateiserver und Stammdaten aus Ihren Fachanwendungen. Jede Quelle bekommt einen Aktualisierungsrhythmus, jedes Dokument Version und Herkunft. Veraltete Fassungen fliegen aus dem Suchindex, statt neben der gültigen Version zu stehen und falsche Antworten zu liefern.

Antworten mit Quellenangabe

Der Assistent zitiert die Abschnitte, auf denen seine Antwort beruht, mit Dokumentname, Kapitel und Link zum Original. Ihre Mitarbeiter prüfen eine Aussage mit einem Klick. Anweisungen und Suchlogik sind so ausgelegt, dass er nur aus dem gefundenen Kontext antwortet und eine Frage ablehnt, wenn die Treffer nicht reichen.

Berechtigungen bereits in der Suche

Die Zugriffsrechte der Quellsysteme übernehmen wir als Filter in die Suche, nicht als nachträgliche Prüfung der fertigen Antwort. Ändern sich Rechte im Quellsystem, gleichen wir sie in einem festen Rhythmus mit dem Suchindex ab, damit entzogene Freigaben nicht im Assistenten weiterbestehen. Die Anmeldung binden wir an Ihren bestehenden Identitätsanbieter an, Protokolle bekommen feste Löschfristen.

Übergabe an Fachleute

Offene Fragen gehen als Ticket oder Nachricht an die zuständige Stelle, mit Gesprächsverlauf und den gefundenen Quellen. Die Antwort der Fachperson wird zum neuen Inhalt, damit dieselbe Frage beim nächsten Mal beantwortet werden kann. So schließt der Betrieb Lücken in der Dokumentation.

Oberfläche dort, wo gearbeitet wird

Wir bauen den Chat als eigene Web-Anwendung, als Widget im Intranet oder direkt in einer bestehenden Fachanwendung. Nutzer bewerten Antworten mit einem Klick, jede Bewertung landet mit Frage und Quellen im Monitoring. Ein Hinweis in der Oberfläche macht klar, dass eine KI antwortet und wo ihre Grenzen liegen.

Ratgeber

Ratgeber: Ist Ihr Unternehmenswissen bereit für einen RAG-Assistenten?

Ob ein Wissensassistent im Alltag hilft, entscheidet sich weniger am Sprachmodell als an zwei Fragen: Welcher Bereich ist der richtige Start, und in welchem Zustand sind die Dokumente, aus denen er antworten soll? Wie die Technik dahinter funktioniert und wann RAG besser passt als Fine-Tuning, erklären wir im Artikel KI mit eigenen Daten nutzen. Hier geht es um die Entscheidung vor dem Pilot.

Den richtigen ersten Einsatzbereich wählen

Ein guter Startbereich erfüllt vier Bedingungen. Erstens wiederholen sich die Fragen: Wenn dieselben zwanzig Themen jede Woche bei denselben drei Experten landen, ist der Nutzen messbar. Zweitens steht die Antwort bereits irgendwo schriftlich. Ein Assistent findet Wissen, er erzeugt keines, das nur in Köpfen existiert. Drittens gibt es einen Verantwortlichen für die Inhalte, der falsche Antworten bewertet und Dokumente nachzieht. Viertens ist eine falsche Antwort ärgerlich, aber nicht gefährlich, solange die Quellenangabe eine schnelle Prüfung erlaubt.

BereichEignung als StartWarum
Technische Dokumentation, Service-Handbüchergutviele wiederkehrende Fragen, klare Dokumentstruktur, Quellen leicht prüfbar
Qualitäts- und Verfahrensanweisungengutverbindliche Versionen, feste Verantwortliche
Onboarding und interne Abläufeguthoher Suchaufwand für Neue, geringes Fehlerrisiko
Vertrieb und AngebotswissenmittelInhalte oft verstreut in Präsentationen, schnell veraltet
Personal- und Vertragsfragenschwierigpersonenbezogene Daten, Einzelfallbewertung, strenge Berechtigungen

Beginnen Sie mit einem Bereich und einer Nutzergruppe. „Alle Dokumente für alle Mitarbeiter“ klingt nach größerem Nutzen, führt aber zu einem Index voller Widersprüche und zu einem Test-Set, das niemand abnehmen kann.

Fünf Fragen an Ihren Dokumentbestand

Bevor wir einen Pilot aufsetzen, gehen wir mit Ihnen diese Fragen durch. Jede Antwort mit „weiß nicht“ ist ein Arbeitspaket, kein Ausschlussgrund.

  1. Welche Version gilt? Liegen alte und neue Fassungen nebeneinander, zitiert der Assistent korrekt aus dem falschen Dokument. Es braucht eine Regel, welche Ablage die gültige ist.
  2. Wem gehört der Inhalt? Ohne benannten Verantwortlichen je Themenbereich bleiben erkannte Lücken offen.
  3. Wie liegen die Inhalte vor? Durchsuchbare PDFs und Wiki-Seiten sind unkompliziert. Eingescannte Formulare, Fotos von Schaltplänen und Tabellen in Bildform brauchen zusätzliche Aufbereitung.
  4. Sind die Berechtigungen im Quellsystem sauber? Der Assistent übernimmt die bestehenden Zugriffsrechte. Sind Ordner dort zu weit freigegeben, macht der Assistent das Problem nur schneller sichtbar. Worauf Datenschutzbehörden bei RAG-Systemen achten, beschreibt die Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz zu RAG (Oktober 2025).
  5. Sprechen Nutzer und Dokumente dieselbe Sprache? Wenn die Werkstatt „Fehlercode“ sagt und das Handbuch eine interne Abkürzung verwendet, hilft eine Synonymliste aus dem Fachbereich mehr als ein größeres Modell.

Was ein Wissensassistent nicht leisten sollte

Ein RAG-Assistent beantwortet Fragen aus freigegebenen Inhalten. Er trifft keine Entscheidungen mit rechtlicher oder finanzieller Wirkung, rechnet keine Live-Kennzahlen aus, auf die er keinen Schnittstellenzugriff hat, und ersetzt keine Freigabe durch eine verantwortliche Person. Wer diese Grenzen vor dem Pilot festhält und in der Oberfläche benennt, vermeidet Enttäuschungen und Diskussionen nach dem Go-Live.

Typische Fehler bei der Einführung

  • Start ohne Fragenkatalog. Ohne 50 echte Fragen mit abgenommenen Antworten bleibt die Qualität Geschmackssache. Wie Sie das Test-Set aufbauen und welche Kennzahlen zählen, steht im Artikel Antwortqualität von RAG-Assistenten messen.
  • Chat ohne Anbindung an den Arbeitsplatz. Ein Chat in einem weiteren Browser-Tab ist ein zusätzlicher Weg, den Nutzer im Alltag erst gehen müssen. Wo möglich gehört der Assistent in die Anwendung, in der die Frage entsteht. Eine eigene Web-Anwendung eignet sich vor allem für den Pilot.
  • Kein Budget für den Betrieb. Neue Dokumente, neue Modellversionen und neue Nutzergruppen verändern die Antwortqualität. Ein Assistent ohne Pflege verliert das Vertrauen der Nutzer.
  • Pilot ohne Abbruchkriterium. Legen Sie vorher fest, bei welchen Werten Sie ausrollen und bei welchen Sie stoppen. Warum viele KI-Piloten genau hier hängen bleiben, beschreiben wir im Artikel vom KI-Pilot in die Produktion.

Qualität

Woran Sie die Qualität des Assistenten erkennen

  • Ein Test-Set aus mindestens 50 echten Fragen Ihres Fachbereichs mit Referenzantworten, gegen das jede Änderung geprüft wird
  • Kennzahlen im Betrieb: Trefferquote der Suche (liegt die richtige Fundstelle unter den gefundenen Abschnitten?), Quellentreue (ist jede Aussage durch die Quelle gedeckt?), Eskalationsquote, Latenz und Kosten pro Antwort
  • Go-Live erst, wenn die vorher vereinbarten Zielwerte auf dem Test-Set erreicht sind
  • Monatlicher Qualitätsbericht, damit Verschlechterungen nach Inhalts- oder Modellwechseln auffallen

Vorgehen

So entsteht Ihr Wissensassistent

  1. 01

    Erstgespräch und Fragenkatalog

    Wir klären Nutzergruppe, Quellen und Risiken. Ihr Fachbereich sammelt 50 echte Fragen mit den Antworten, die er für richtig hält.

    1 bis 2 Wochen

  2. 02

    Datencheck und Zielarchitektur

    Wir prüfen Formate, Versionen und Berechtigungen der Quellen und legen Modell, Hosting und Zielwerte fest.

    1 bis 2 Wochen

  3. 03

    Pilot mit echten Fragen

    Ein lauffähiger Assistent auf Ihren Inhalten, gemessen am Test-Set. Ergebnis: Zahlen für eine klare Go- oder No-Go-Entscheidung.

    4 bis 6 Wochen

  4. 04

    Rollout und Betrieb

    Schrittweise Freigabe an weitere Nutzergruppen, Monitoring, Pflege des Test-Sets und Ausbau um neue Quellen.

    laufend

Vor Ort

RAG-Assistent aus der Region München: Test-Set am selben Tisch

Ein großer Teil der Arbeit an einem Wissensassistenten passiert nicht im Code, sondern mit Ihren Fachleuten: Fragen sammeln, Referenzantworten abnehmen, falsche Antworten gemeinsam durchgehen und Berechtigungen mit der IT abstimmen. Diese Termine machen wir gern vor Ort, weil ein Servicetechniker oder Qualitätsingenieur am Bildschirm schneller zeigt, welche Antwort ihm im Alltag nicht hilft. Von unserem Standort in Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck sind Unternehmen in München und im westlichen Umland gut erreichbar. Vor-Ort-Termine vereinbaren wir nach Absprache, alles andere läuft remote.

Software und KI im Landkreis Fürstenfeldbruck

Ihr Nutzen

Was Sie davon haben

  • Kürzere Suchzeiten, weil eine Frage in normaler Sprache reicht statt der Suche in mehreren Ablagen und bei Kollegen
  • Nachprüfbare Antworten: jede Aussage mit Quelle, keine Blackbox
  • Weniger Last für Ihre Experten, weil Routinefragen nicht mehr bei ihnen landen
  • Sichtbare Lücken in der Dokumentation, weil unbeantwortete Fragen protokolliert werden

Technologien und Methoden

Technik, mit der wir arbeiten

  • LLM-APIs verschiedener Anbieter, ausgewählt per Test-Set nach Qualität, Kosten, Latenz und Datenschutz
  • Vektorsuche und Hybrid-Suche aus Vektor- und Stichwortsuche
  • Node.js, TypeScript und Python
  • Vue.js und Nuxt für Chat-Oberfläche und Widget
  • Google Cloud, Docker, Kubernetes, Terraform
  • Grafana und Kibana für Qualitäts- und Kostenkennzahlen

Praxisbeispiele

Projekte, aus denen diese Leistung entstanden ist

Die Kennzahlen stammen aus Projekten, die unser Gründer in verantwortlicher Rolle bei Herstellern und Zulieferern umgesetzt hat, nicht im Auftrag von Amperbytes AI.

Schreibtisch mit zwei Monitoren, die ein Diagramm einer Retrieval-Pipeline aus vernetzten Knoten und Dokumenten zeigen

KI · Automotive

KI-Assistent mit Retrieval für die Fahrzeugdiagnose

LLM-Assistent mit Retrieval (RAG) für einen Diagnose-Service auf Google Cloud, Antwortqualität per KPIs gemessen. Praxisbeispiel unseres Gründers.

  • 15.000+ Nutzer des Diagnose-Service pro Monat
  • 14 Personen Teamgröße
  • Produktiv Status

Wissen

Vertiefende Artikel

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum KI-Chatbot für Unternehmen

Wie verhindern Sie, dass der KI-Chatbot Antworten erfindet?

Der Assistent antwortet nur auf Basis der Abschnitte, die die Suche in Ihren Dokumenten gefunden hat, und nennt diese Quellen. Reichen die Treffer nicht, ist er so eingestellt, dass er die Antwort ablehnt und weiterleitet. Ob das funktioniert, messen wir mit einem Test-Set: Wir prüfen, wie viele Aussagen einer Antwort durch die Quellen gedeckt sind (Grounding), vor dem Go-Live und danach laufend. Ganz ausschließen lassen sich falsche Antworten nicht. Deshalb steht an jeder Antwort die Quelle, und der Anteil ungedeckter Aussagen ist eine Kennzahl mit vereinbartem Grenzwert.

Antwortqualität und Halluzinationen messen

Sieht jeder Mitarbeiter über den Assistenten alle Dokumente?

Nein. Der Assistent übernimmt die Zugriffsrechte der Quellsysteme und filtert schon bei der Suche. Ein Dokument, das ein Nutzer im Original nicht öffnen darf, gelangt gar nicht erst in den Kontext des Sprachmodells und kann deshalb auch nicht in einer Antwort auftauchen. Voraussetzung ist, dass die Rechte im Quellsystem korrekt gepflegt sind. Das prüfen wir im Datencheck.

Was passiert, wenn der Assistent eine Frage nicht beantworten kann?

Er sagt es offen und übergibt die Frage mit Verlauf und gefundenen Quellen an die zuständige Fachperson, etwa als Ticket. Deren Antwort wird als geprüfter Inhalt ergänzt. Die Eskalationsquote ist eine unserer Kennzahlen: Sinkt sie über die Monate, wird die Dokumentation vollständiger.

Was unterscheidet das von ChatGPT oder Copilot?

Kaufprodukte wie ChatGPT für Unternehmen oder Microsoft 365 Copilot lassen sich über Konnektoren ebenfalls mit Unternehmensdaten verbinden und zeigen Quellen an. Ein eigener RAG-Assistent lohnt sich, wenn Ihre Fachquellen dort nicht sinnvoll anzubinden sind, Sie Suchlogik, Antwortverhalten und Integration in Ihre Fachanwendung selbst steuern wollen und die Qualität mit Ihrem eigenen Test-Set messen möchten. Für allgemeine Büroaufgaben ist ein Kaufprodukt oft die bessere Wahl, beides schließt sich nicht aus.

Kaufprodukt oder eigener Assistent: die Entscheidungsmatrix

Wo liegen unsere Daten, und wie gehen Sie mit dem Datenschutz um?

Suchindex und Anwendung betreiben wir standardmäßig in einer EU-Region. Sprachmodelle nutzen wir nur mit Auftragsverarbeitungsvertrag und vertraglichem Ausschluss vom Modelltraining. Personenbezogene Daten halten wir aus dem Index heraus, soweit sie für die Antworten nicht nötig sind, und Protokolle haben feste Löschfristen. Das ist keine Rechtsberatung: Die datenschutzrechtliche Bewertung Ihres Einzelfalls nimmt Ihr Datenschutzbeauftragter oder Ihre Rechtsberatung vor.

DSGVO-konforme LLM-Integration im Überblick

Bauen Sie auch Chatbots für Kunden auf der Website?

Ja, mit denselben Bausteinen: Suche nur in öffentlich freigegebenen Inhalten, Quellenangabe und Übergabe an Ihr Serviceteam. Im Chatfenster steht ein klarer Hinweis, dass eine KI antwortet. Welche Transparenzpflichten die KI-Verordnung dafür vorsieht, fasst unser Artikel zusammen.

KI-Verordnung: Kennzeichnung von Chatbots

Wie messen Sie, ob der Assistent gut genug für den Rollout ist?

Vor dem Pilot vereinbaren wir mit Ihrem Fachbereich Zielwerte, etwa für die Trefferquote der Suche und die Quellentreue der Antworten. Der Pilot läuft gegen das Test-Set, erst bei erreichten Zielwerten gehen Nutzer darauf. Im Betrieb kommen Nutzerbewertungen, Eskalationsquote, Latenz und Kosten pro Antwort dazu.

Praxisbeispiel: KI-Assistent für die Fahrzeugdiagnose

Wovon hängen die Kosten eines RAG-Assistenten ab?

Bei der Entwicklung vor allem von Anzahl und Zustand der Quellen, von der Komplexität des Berechtigungskonzepts und von der Integrationstiefe. Im Betrieb zählen die Kosten pro Antwort, die sich aus Modell, Kontextlänge und Fragen pro Tag ergeben, dazu Hosting und die Pflege des Test-Sets. Diese Kosten machen wir im Pilot messbar, bevor Sie über den Rollout entscheiden.

Muss das Sprachmodell dafür mit unseren Daten trainiert werden?

In der Regel nicht. Bei RAG bleibt das Modell unverändert, Ihr Wissen kommt zur Laufzeit über die Suche in den Kontext. Dadurch sind neue Dokumente nach der nächsten Indexierung verfügbar, und Antworten lassen sich auf eine Quelle zurückführen. Fine-Tuning lohnt sich nur in Sonderfällen, etwa für ein festes Ausgabeformat.

KI mit eigenen Daten: RAG oder Fine-Tuning

Direkter Kontakt

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Gründer und Solution Architect: iSAQB CPSA · Certified ScrumMaster · M.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen. Olching bei München, Termine vor Ort nach Absprache.

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